Von Kindesbeinen an kennen und spielen wir auf Feiern oder Festen. Meistens ist es wohl dann die Pubertät, in der wir alles eher etwas peinlich finden, und die Aktivitäten in dieser Hinsicht nehmen ab, wenn sie nicht sogar ganz verschwinden. Danach ist es dann mehr so ein „Ich ja“ und „Ich nicht“ auf den Partys, wenn es darum geht, mitzumachen. Es wird einfach kaum noch etwas gespielt, an dem alle Gäste teilnehmen. Das ist grundsätzlich sehr schade, weil gerade durch das miteinander Spielen sehr gut das berühmte „Eis“ gebrochen wird. Alle Partys, auf denen am Anfang ein wenig gespielt wird (z.B. vor dem Essen), haben viel weniger Stimmungstiefs. Wir sollten uns also zumindest an die alten Klassiker erinnern und das Spielen wieder zum festen Bestandteil von Partys machen. Gerade heute, wo immer mehr Menschen sich in sozialen Netzwerken verlieren. Hier ein paar Beispiele.

Kennenlernen

Ob mit einem Zettelspiel (mit Nummern, Namen, etc.) oder einem Ball, den sich alle der Reihe nach zuwerfen, um sich vorzustellen, es ist unbedingt wichtig, dass sich alle Gäste zumindest vom Namen her kennen und irgendwie einordnen können. Dann geht man viel lockerer auf einander zu.

Flaschendrehen

Alle sitzen im Kreis und in der Mitte liegt auf dem Boden eine Flasche, die nach und nach von jedem Teilnehmer gedreht wird. Die Person, auf die die Flasche beim Stehenbleiben zeigt, muss irgendetwas machen. Ein Lied singen, ein Gedicht aufsagen, einen Handstand machen, ein Ei auf einem Löffel balancieren, was auch immer.

Reise nach Jerusalem

Alle laufen um eine Gruppe Stühle herum, solange Musik spielt. Hört die Musik auf, setzen sich alle hin. Der Haken an der Sache ist nur, es ist immer ein Stuhl weniger da als Personen. Vor jeder neuen Runde wird ein weiterer Stuhl entfernt.

Tanzspiele

Das einfachste Tanzspiel ist wohl das Auffordern bis alle tanzen. Die Gastgeber fangen an, dann fordert alle zwei Minuten jeder getrennt den nächsten Partner auf. Das Spiel endet, wenn alle auf der Tanzfläche sind.