Kennen Sie eigentlich Aldi-Roulette und Lidl-Buffet?

Selbst die Frage hört sich zumindest schon mal ganz spannend an, oder nicht? Beide Party-Gags waren vor längerer Zeit unter Schülern, Azubis und Studenten der absolute Renner auf spontan veranstalteten Feten. Dazu muss allerdings angemerkt werden, dass das „Aldi-Roulette“ vielleicht nicht unbedingt jedermanns/-fraus Sache ist. Dennoch sind beide so abgefahren, dass jeder sie zumindest einmal im Leben ausprobiert haben sollte, selbst wenn man üblicherweise nicht zu den Stammkunden dieser beiden berühmten Billig-Supermärkte gehört. Die Namen Aldi und Lidl stehen jedenfalls in gewisser Hinsicht in engem Zusammenhang mit den Gags. Sie zu kennen gehört eigentlich schon zur Allgemeinbildung, sofern man sich für eine Party-Löwin oder alten Fuchs hält.

Das Aldi-Roulette

Jeder Gast bringt eine Konservendose aus dem Aldi mit, Kosten maximal ein Euro und der Kassenbon ist die Eintrittskarte! Danach werden von allen Dosen die Etiketten abgelöst (Badewanne / Eimer). Jetzt werden die Dosen eine nach der anderen (Reihenfolge beliebig) geöffnet und in einen Topf geschüttet bis er voll ist, ohne Auswahlmöglichkeit! Mischen, erwärmen und servieren. Guten Appetit!

Das Lidl-Buffet

Jedes Pärchen (je zwei Personen) bringt etwas mit. Kuchen, Salat, Nachtisch, was auch immer. Das Lidl-Buffet basiert auf einer festen Preisvorgabe, beispielsweise drei Euro. Die Zutaten einer Speise dürfen diesen Wert auch nicht überschreiten. Für einen einfachen Kuchen: Eier, Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker, Milch. Im Notfall muss das Rezept reduziert werden, da zwei Leute eh keinen ganzen Kuchen essen. Nicht vergessen: Kassenbon mitbringen!

Sollten beide Gags regional unter anderen Namen bekannt sein, wäre dies sicherlich eher Zufall.

In beiden Fällen wird dazu natürlich nur das getrunken, was die beiden Discounter unter ihren Hausmarken anbieten. Also keine Coca-Cola, Fanta, etc., sondern die Eigen- oder No-Name-Limonaden. Gleiches gilt für Mineralwasser, Säfte, Bier, Wein, Spirituosen etc. Auch bei Chips, Crackern oder Süßigkeiten, einfach nur das Billigste vom Billigsten. Der Rahmen muss schließlich auch passen.

Damit das Ganze so richtig schön bunt wird, bringt jeder Gast seinen eigenen Teller, ein Glas und ein komplettes Besteck mit. Auch Stoffservietten sind umweltfreundlich.